>> zurück zu ‘Unser Sportverein’

Der Neubau eines Vereinsheimes mit Lagerhalle wurde nötig, da das alte fast 30-jährige Gebäude aus allen Nähten zu platzen drohte. Zudem waren Schiedsrichterraum, Sanitätsraum und eine Heizungsanlage nicht vorhanden. Die sanitären Einrichtungen ließen zu wünschen übrig. Aus diesen Gründen entschloss man sich im Vereinsausschuss im Jahr 2001 die ersten Plan-Entwürfe für ein neues Vereinsheim anfertigen zu lassen. Nach vielen Sitzungen und etlichen Diskussionen einigte man sich auf die heute so erbaute Lagerhalle mit Zwischenbau, sowie Hauptgebäude mit integrierten Wasch- und Duschanlagen. Der fertige Plan wurde beim Landratsamt eingereicht und genehmigt.

Ein Bauausschuss wurde gegründet und ein Kostenplan festgelegt. Die Finanzierung wurde aus Eigenmitteln, Darlehen und einem Zuschuss der Gemeinde in Höhe von 60.000 Euro gewährleistet. Da es eine Feierabend- und Samstagsbaustelle werden würde, wurde eine Bauzeit von ca. zwei Jahren kalkuliert. Da während der Bauzeit drei Prangerfeste stattfanden, musste der Bau der Lagerhalle und des Zwischenbaus aus Zeitgründen an die Firma Wido Kilian vergeben werden.

Im Januar 2003 startete man eine Holz-Sammelaktion für das genötigte Bauholz, welche von unseren Landwirten und Waldbesitzern großzügig unterstützt wurde. Mitte März 2003 begann man mit der Einrichtung der Baustelle, mit dem Ausheben der Fundamente und dem Verlegen der Kanal-, Grund- und Wasserleitungen. Hierzu ist hervorzuheben, dass sich die Gemeinde um Bürgermeister Horst Wipplinger und das Personal des Bauhofes großzügig erwiesen. In dieser Zeit wurde der gesamte Dachstuhl (ca. 60 Kubikmeter Bauholz) geschnitten. Der erste Bauabschnitt ging zügig voran, so dass noch vor dem Prangerfest 2003 der Dachstuhl aufgestellt und die Garagentore eingebaut werden konnten. Nach einer kurzen Sommerpause wurden die Installationen für Sanitär, Heizung und Elektroanlagen vorgenommen. dadurch konnten die Verputzarbeiten noch vor der Frostperiode durchgeführt werden.

Am 5. Oktober 2003 erklärte der damalige 1. Vorstand Georg Moosbauer aus persönlichen Gründen seinen Rücktritt. Überrascht über diese Entscheidung, jedoch weiterhin motiviert, gingen die Innenausbauarbeiten mit dem kommissarischen 1. Vorstand Josef Engl weiter voran. So konnten die Schlosserarbeiten (Treppe und Galerie-Geländer), Elektro- und WC-Anlagen fertig gestellt werden.

Anfang 2004 begann man mit der Ausschlachtung des alten Vereinsheimes. Noch bei Schnee und Kälte wurden Fenster, Türen und Dachstuhl aus- und abgebaut. Mit etwas Wehmut dachte der Eine oder Andere dabei an etliche schöne Stunden des Zusammenseins in diesem Gebäude. Ende März wurde das unter dem heutigen Ehrenvorstand Ferdinand Wagner erbaute Gebäude endgültig abgerissen.

Nun wurde das Fundament für den Anbau der Duschanlagen ausgehoben und betoniert. Von da an ging es Schlag auf Schlag. Die Mauern wurden hochgezogen, die Decke mit Balkon wurde betoniert und das Obergeschoß auf die Gesamt-Bauhöhe errichtet. Zu dieser Zeit halfen meist zehn Personen auf der Baustelle mit. Kaum war der letzte Stein gesetzt, begann man mit dem Abbinden und Aufstellen des Dachstuhls, sowie der Befestigung des Alu-Daches. So konnten kurz vor Beginn des nächsten Prangerfestes die Rohbau-Arbeiten abgeschlossen werden. In der folgenden Zeit wurde die Außenfassade verputzt und die Installationen der Elektro-, Sanitär- und Heizungsanlagen vorgenommen. Durch die organisatorischen Leistungen des Bauausschusses ist es gelungen, von Mitte September bis Mitte Oktober den Innenputz vollständig aufzutragen. Danach wurden im Eilverfahren Fußbodenheizung und Estrich verlegt.

Am 4. November konnten schließlich die Elektroinstallationen und die Heizungsanlage in Betrieb genommen werden. Durch das Heizen und den Einsatz von Entfeuchtungsgeräten konnten die Innenausbauarbeiten wie Fliesen. und Bodenlegearbeiten sowie Malerarbeiten vorgenommen werden. Nun war es Zeit für Arbeiten an den Außenanlagen, die rasch durch das unbürokratische Handeln unseres Bürgermeisters durchgeführt werden konnten. Die Fertigstellung des neuen Vereinsheims rückte immer näher, wobei man letztlich feststellen musste, dass es ohne die zahlreichen Helferinnen und Helfer des Sportvereins, aber auch durch Viele, die nicht unserem Verein angehören, wohl nicht zu schaffen gewesen wäre. Dank gilt natürlich auch allen Sponsoren von Geld- und Sachspenden sowie den Anwohnern für ihr aufgebrachtes Verständnis bezüglich des Baulärmes.

Das Vereinsheim wurde schließlich am 17. Juli 2005 mit einem Feldgottesdienst und einer großen Feier im Beisein zahlreicher Ehrengäste eingeweiht.